Beckenwerkerstraße für Radfahrer sicherer machen
Im Abschnitt der Beckenwerkerstraße zwischen Kupfertwete und Wollmarkt wird auf beiden Seiten geparkt. Außerdem ist es für Autos eine Einbahnstraße aber Fahrradfahrer können in beide Richtungen fahren.
Für die Radfahrer aus der Gegenrichtung ist das richtig gefährlich, weil es so eng ist und die schnell einbiegenen Autos die Fahrradfahrer nicht sehen und nicht mit ihnen rechnen. Ich muss diese Straße seit Jahren jeden Tag mindestens zwei mal fahren und war schon oft in sehr gefährliche Situationen verwickelt. Mein Vorschlag wäre entweder komplett auf der rechten Seite (der Wäscherei) die Parkplätze zu entnehmen oder zumindest die im Kreuzungsbereich. Außerdem sollte erkennbar gemacht werden, dass Fahrradfahrer dort lang fahren dürfen z.B. durch ein Fahrradsymbol auf der Straße oder einen Fahrradstreifen.
Ich würde mich freuen, wenn das für Radfahrer verbessert wird.
Hinweise:
1) Da es sich hier um eine haushaltsneutrale Idee handelt muss für die Unterstützung der Idee nicht geworben werden. Die Fachverwaltung wird Ihre Idee/Anregung überprüfen. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Ergebnis auf der Ideenplattform veröffentlicht.
2) Eine Abwägung der entgegenstehenden Interessen fällt hier zugunsten des Parkraums aus. Auf der Beckenwerkerstraße zwischen Wollmarkt und Kupfertwete ist das Parken auf beiden Seiten erlaubt, auf der nördlichen Seite wird allerdings auf einem Parkstreifen geparkt und nur auf der südlichen Seite am Fahrbahnrad. Durch diese Konstellation verbleibt eine Fahrbahnbreite von etwa 4,3 m. Dies ist für Begegnungsverkehr zwischen Autos und Fahrrädern in einer Einbahnstraße und in einer Tempo 30-Zone ausreichend. Die Flüssigkeit des Verkehrs wird nicht wesentlich eingeschränkt.
Eine eventuelle Gefahr geht hier auch nach Schilderung des Beschwerdeführers nicht von den parkenden Fahrzeugen, sondern höchstens vom fließenden Verkehr aus. Die Ursache liegt also nicht im ruhenden Verkehr. Vielmehr trägt das beidseitige Parken dazu bei, dass die Fahrbahn verengt wird (die Fahrbahnbreite aber immer noch ausreichend ist), was erfahrungsgemäß dazu führt, dass Autofahrer sich eher an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h halten. Eine Verbreiterung der Fahrbahn durch ein Haltverbot auf der südlichen Seite würde Autofahrer umgekehrt eher dazu verleiten etwas schneller zu fahren, was genau das Gegenteil von dem gewünschten Ziel bewirken würde. Ein Haltverbot würde daher aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen, sondern das Gegenteil bewirken.
Dies in Kombination mit dem erhöhten Parkdruck in der Innenstadt führt dazu, dass ein Haltverbot im gegenständlichen Abschnitt nicht angeordnet werden kann.
Kommentare
Nicht nur da....noch…
Nicht nur da....noch extremer sind die Parkstr. und die Bismarckstr.! Die Verkehrssicherheit wird bei der Radwegplanung gerne außer Acht gelassen.
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