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Einmündung Walkürenring / Siegfriedstraße sicherer machen

Einmündung Walkürenring / Siegfriedstraße sicherer machen

Abgelehnt
Verkehr

Die Einmündung des Walkürenrings in die Siegfriedstraße (gegenüber Dietrichstraße) ist unsicher, da die Sichtlinie fast immer durch (legal) parkende PKW verdeckt ist. Dadurch ist es quasi nicht möglich, den fließenden Verkehr in der Siegfriedstraße einzusehen.

Wenn man sich - so wie es die StVO vorschreibt - langsam vortastet, wird es gefährlich. Man ist zum einen gezwungen, den Radweg zu blockieren, zum anderen ist die Siegfriedstraße zu schmal zum Ausweichen, so dass der Verkehr auf der Siegfriedstraße scharf bremsen muss, auch wenn man sich noch so langsam und vorsichtig vortastet. Hier habe ich schon mehrmals sehr kritische Situationen erlebt und beobachtet.

Die Einmündung ist aufgrund der zahlreichen Einbahnstraßen und aktuell aufgrund der Baustelle im Bültenweg Teil des Weges zur Arbeit, zum Einkaufen etc. für hunderte Bewohner des Viertels und damit entsprechend frequentiert.

Deshalb sollte hier dringend etwas getan werden. Ein oder zwei Spiegel auf der Straßenseite gegenüber würden enorm helfen, sicher in die Siegfriedstraße einzufahren. Wenn diese so positioniert werden, dass man beim Anhalten VOR dem Radweg den Verkehr auf der Siegfriedstraße schon einsehen kann, wäre es optimal.

Hier könnte mit verhältnismäßig geringem Aufwand viel erreicht werden.

Die Unterstützungs-Phase ist beendet.

4 von 50

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Hinweise:

1) Da es sich hier um eine haushaltsneutrale Idee handelt muss für die Unterstützung der Idee nicht geworben werden. Die Fachverwaltung wird Ihre Idee/Anregung überprüfen. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Ergebnis auf der Ideenplattform veröffentlicht.

2) Es handelt sich bei Verkehrsspiegeln nicht (mehr) um offizielle Verkehrszeichen der Straßenverkehrsordnung. Dies war früher der Fall, wurde aber vor einigen Jahren geändert. 

 

Aufgrund zahlreicher, nicht steuerbarer Faktoren haben sich Verkehrsspiegel nämlich nicht als Verbesserung bei unübersichtlichen Verkehrssituationen herausgestellt, sondern sich vielmehr als zusätzliche Gefahrenquelle erwiesen. Beispielsweise sind die Spiegel witterungsanfällig und können beschlagen, vereisen, von Staub bedeckt sein oder bei ungünstiger Sonneneinstrahlung entgegenkommende Verkehrsteilnehmer blenden. Zudem gibt ein solcher Spiegel durch seine konkave Wölbung nur ein ungenaues, verkleinertes Bild des Verkehrsflusses wieder und kann damit zu Fehleinschätzungen durch die Verkehrsteilnehmer führen. So wird dann eine falsche Sicherheit vorgetäuscht. Die tatsächlichen Entfernungen und Geschwindigkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer können anhand des Spiegelbildes nicht genau eingeschätzt werden. Gleichzeitig kann das Spiegelbild nie den kompletten Verkehrsraum abbilden, sodass gefährliche tote Winkel entstehen. 

 

Da Verkehrsspiegel keine Verkehrszeichen mehr im Sinne der StVO sind, sind sie nicht durch die Straßenverkehrsbehörde anzuordnen. Grundsätzlich obliegt dem jeweiligen Straßenbaulastträger die Entscheidung über eine Aufstellung. Die Anbringung wird deutschlandweit wegen der oben genannten Gründe von allen Behörden äußert restriktiv gehandhabt. Sie werden in der Regel nur noch dann aufgestellt, wenn am jeweiligen Ort nach Einschätzung von Straßenbaulastträger, Straßenverkehrsbehörde und Polizei eine außergewöhnliche Gefahrensituation vorliegt; etwa bei Unfallhäufungspunkten. 

 

Die Stadt Braunschweig stellt aus den vorgenannten Gründen bereits seit etlichen Jahren keine neuen Verkehrsspiegel mehr auf. Bereits vorhandene Verkehrsspiegel bleiben in der Regel aus Bestandsschutzgründen bestehen, werden aber nicht erneuert werden. 

 

Die gegenständliche Kreuzung ist der Verwaltung oder der Polizei nicht als Unfallschwerpunkt bekannt, daher kommt die Aufstellung eines neuen Verkehrsspiegels hier nicht in Betracht. 

 

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