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Parkflächen für Lieferdienste, Paketdienste etc.

Parkflächen für Lieferdienste, Paketdienste etc.

Umgesetzt
Verkehr

In manchen Vierteln in Braunschweig ist es sehr eng und es gibt zu viele Autos für zu wenige öffentliche Stellplätze. Deshalb finden Essenslieferdienste und Paketdienste fast nie eine Möglichkeit, StVO-konform zu halten. Stattdessen wird wild mitten auf der Straße, auf Gehwegen, Radwegen etc. geparkt mit der damit einhergehenden Behinderung und Gefährdung. Besonders gefährlich ist es, wenn die illegalen Parkmöglichkeiten über den Gehweg angefahren werden, was ich täglich beobachte. Außerdem werden Bordsteinkanten und Gehwegplatten beschädigt bzw. verschoben, weil sie für diese Belastungen nicht ausgelegt sind.

Ein konsequentes Ahnden dieser Verstöße würde die falschen treffen und die Situation auch nicht lösen.

Wie wäre es stattdessen mit speziell ausgewiesenen Parkflächen für Liefer- und Paketdienste, die nur von diesen und nur für kurze Zeit genutzt werden dürfen? Beispielsweise im Siegfriedviertel würde eine Bucht pro Straßenabschnitt locker ausreichen. Für die Anwohner würde nicht viel Parkraum wegfallen, nachts könnte man dieses Flächen auch zum Parken freigeben. Im Gegenzug wäre das alltägliche Chaos deutlich entschärft.

Wenn man die Buchten noch an den Anfang oder das Ende eines Parkstreifens legt, geht auch die An- und Abfahrt schnell und problemlos, weil nicht rangiert werden muss.

Für die armen Paketfahrer würde die Situation auch entspannter werden.

Die Unterstützungs-Phase ist beendet.

15 von 50

Nicht erfolgreich: 15 von 50 Unterstützern

Hinweise:

Im Rahmen des Mobilitätsentwicklungsplans 2035+ sowie der Logistikstudie für die Braunschweiger Innenstadt wird der Aufbau eines ausreichend dichten Netzes an Liefer- und Ladezonen an strategisch wichtigen Standorten forciert. Schrittweise sollen überall dort, wo es sinnvoll und möglich ist, Liefer- und Ladebereiche markiert und beschildert werden. Dadurch werden die Rahmenbedingungen für Lieferverkehre verbessert und ein reibungsloser Verkehrsfluss unterstützt.

Liefer- und Ladezonen sind speziell ausgewiesene Flächen im öffentlichen Raum, die insbesondere den KEP-Dienstleistern zum Be- und Entladen zur Verfügung stehen. Das Halten und Parken ist dort während des definierten Lieferzeitraums ausschließlich zu diesem Zweck gestattet und soll zügig und ohne Unterbrechung erfolgen. Lieferzonen tragen insbesondere dazu bei, Liefer- und Paketdiensten geeignete Haltemöglichkeiten bereitzustellen und so das Halten in zweiter Reihe zu vermeiden. Außerhalb der Liefer- und Ladezeiten stehen die Parkplätze zum Pkw-Parken zur Verfügung.

Derzeit wird ein Vorgehen für ein stadtweites Lieferzonenmanagement erarbeitet. Der Fokus liegt zunächst auf der Braunschweiger Innenstadt. Perspektivisch ist vorgesehen, das Lieferzonenmanagement auch auf weitere Stadtquartiere auszudehnen, in denen ein besonderer Handlungsbedarf zur Optimierung der Lieferverkehre und logistischen Abläufe besteht. Im Rahmen von Quartiersanalysen wird unter anderem das Siegfriedviertel betrachtet.

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Kommentare

Gespeichert von Longfellow am Fr., 03.10.2025 - 10:07

Müssten sie dann nicht deutlich weiter laufen? Glaube nicht, dass sich das dann im Alltag durchsetzt.

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