Es braucht mehr barrierefreie Arztpraxen. Es sind so wenig Praxen barrierefrei zugänglich, dass nicht von freier Arztwahl gesprochen werden kann.
Es braucht
- Zugang mit Rollstuhl in die Praxis und alle Räume und zu allen Untersuchungen
- höhenverstellbare Liegen (z. B. für Sonografie-Untersuchungen), damit Menschen überhaupt dort hoch und wieder runter komme
- Erreichbarkeit per Telefon (nur noch selten in der Realität möglich), aber auch per Mail
- Begleitperson für Menschen in Notaufnahme wirklich umsetzen für alle, die akut oder dauerhaft nicht für sich sprechen können
- nicht über, sondern mit Patient*innen, dazu gut erklären und sie ernst nehmen
- allgemein, aber v. a. im Klinikum BS: deutliche Verbesserung im Umgang mit Menschen mit Ängsten, PTBS (z. B. Wahl einer Ärztin statt eines Arztes, fragen, wie Ablauf hilfreich sein könnte (z. B. manche OP-Vorbereitungen erst nach Narkose, Patient*in Zeichen geben lassen, wann bereit für Narkose o. Ä.)
- besonders im Klinikum BS keine Diagonsen, Prognosen u. Ä. für Patient*innen und Angehörige auf Flur, Schulungen zu Gesprächen mit Patient*innen u. zum Überbringen palliativer Diagnosen, zu Gesprächen und Umgang mit sterbenden Menschen, zu einer Übergabe in ambulanten Bereich MIT palliativer Verordnung
- im Klinikum BS: Gespräche mit Patient*innen müssen wieder Teil der Arbeit sein und nicht Pflegekräfte dazu angehalten werden, sich nicht mit Patient*inen zu unterhalten
Es braucht mehr barrierefreie Arztpraxen. Es sind ...
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