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Feuerwehr-/Uferstraße: Keep it simple – just fix it!

Feuerwehr-/Uferstraße: Keep it simple – just fix it!

Laufend
Verkehr

Hallo,

keine Frage – die Feuerwehr- und Uferstraße ist in einem desolaten Zustand. Die Strecke ist übersät mit Schlaglöchern, Bodenwellen und an regnerischen Tagen voller matschigen Pfützen. Das macht die Fortbewegung zu einer echten Tortur – und für Inlineskater praktisch unmöglich.

Der Weg ist ein beliebtes Naherholungsgebiet an der Oker – ideal zum Spazierengehen, aber auch eine wichtige Verbindung für viele Fahrradpendler. Der schlechte Zustand besteht schon seit Längerem, und ich vermute, der Grund liegt darin, dass die Stadt die Dinge zu sehr verkompliziert.

Wie man in der Zeitung lesen konnte, war geplant, den Weg zu einem Fahrradschnellweg umzubauen. Leider wurde dabei offenbar übertrieben – mit unnötiger Trennung der Verkehrsteilnehmer, baulichen Barrieren und farbigen Markierungen. Ein Beispiel hierfür ist auch der Überweg Petritorwall/Celler Straße: Er zeigt, wie überregulierte Planung das Stadtbild stört und die Übersicht – und damit die Sicherheit – mindert. Wohin man schaut: Linien, Pfeile, Schilder und Markierungen.

Deshalb mein Vorschlag: Keep it simple!
Die Ufer- und Feuerwehrstraße sollte einfach eine breite, glatt asphaltierte Strecke für alle Verkehrsteilnehmer werden – ohne überflüssige Markierungen und Beschilderungen. So bleibt das Naherholungsgebiet ansprechend und lebendig – ein Ort, den alle gerne und ohne Hindernisse nutzen können.

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Kommentare

Gespeichert von the_doctor am So., 02.11.2025 - 10:04

Das kann ich nur bestätigen.
Es ist mein täglicher Arbeitsweg und wenn ich vom Ringgleis auf die Uferstrasse abbiege, dann beginnt das holpern und ausweichen.
Und es ist noch schlimmer geworden, nachdem BS Energy dort gebaut haben.
Wie schon geschrieben ist die Uferstrasse eine ideale Verbindung vom Ringgleis zum Ölper See.

...müssten nicht ALLE Bauarbeiten an Straßen und Wegen "ordentlich" hinterlassen werden, also mindestens so, wie sie vorher waren? Ist aber leider selten der Fall. Vermutlich kontrolliert nie irgendwer die Arbeiten (Abnahme) und viele Firmen sparen lieber die Kohle, als es ordentlich und "normgerecht" zu machen. Sieht man ja auch nach dem Glasfaserausbau allerorten....

Da gebe ich dir recht – es wäre schön, wenn BS Energy die Straße vor ihrem Gelände wieder ordentlich herstellen würde. Allerdings ist der Feuerwehr- und Uferweg länger als das BS Energy-Gelände, daher braucht man auch für den restlichen Abschnitt eine Lösung.

Gespeichert von Peter Karsten am Fr., 14.11.2025 - 10:50

Uneingeschränkte Zustimmung!
Diese Ausssagen hier haben mir sehr entsprochen:

"Deshalb mein Vorschlag: Keep it simple!
Die Ufer- und Feuerwehrstraße sollte einfach eine breite, glatt asphaltierte Strecke für alle Verkehrsteilnehmer werden – ohne überflüssige Markierungen und Beschilderungen. So bleibt das Naherholungsgebiet ansprechend und lebendig – ein Ort, den alle gerne und ohne Hindernisse nutzen können."

Wer sehen möchte, wie das Ergebnis aussieht, wenn alle Vorgaben für baulichen Barrieren und farbigen Markierungen umgesetzt wurden, schaue sich den Platz vor dem Gliesmaroder Bahnhof an. Gestalterisch ein unheimlich unfreundlicher, lebensfeindlicher Platz. In zehn Jahren wird er verdreckt und beschmiert sein und die Markierungen verblichen - übrigt bleibt ein Platz mit dem billig anmutenden Granat aus China. Der Platz hat null Charme und niemand möchte sich da länger als notwendig aufhalten.

Ein Verlust an Fläche im öffentlichen Raum. Lieblos, technisch, kalt anmutend - aber alle Vorgaben umgesetzt. Wer sehen möchte, wie man es richtig macht, schaue sich vergeichbare Ort in Katalonien an. Wertige Steine, fließende Übergänge, ansprechende Stadtmöblierung.

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