Fahrradschutzstreifen in Ölper

Fahrradschutzstreifen in Ölper

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Verkehr

Ein Fahrradschutzstreifen in Ölper wäre 100% angebracht! Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und zurück nach Hause lebensgefährlich auf dem Rad, wenn die LKWs, Busse und PKWs mit 40kmh und mehr bei erlaubten 30 überholen. Vorallem stadtauswärts, wo es suf der rechten Seite nichtmal einen Gehweg gibt.

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Kommentare

Gespeichert von Heider am Do., 11.12.2025 - 17:16

Das große Problem an Fahrradschutzstreifen (und zu schmalen Radfahrstreifen) ist nur leider, das diese völlig kontraproduktiv für den Radverkehr sind. Wie mehrere Studien bestätigt haben, ist der durchschnittliche Überholabstand beim Befahren von Fahrradschutzstreifen kleiner als im Mischverkehr.

Meiner Meinung nach würde mittel- bis langfristig nur eine konsequentere Überwachung und Durchsetzung der STVO (in diesem Fall speziell die Einhaltung der Überholabstände und Höchstgeschwindigkeiten) seitens der Stadt helfen.

Quellen:
https://www.adfc.de/fileadmin/user_upload/Im-Alltag/Fahrradklimatest/Do…

https://www.researchgate.net/publication/370364045_Wege_zu_mehr_Abstand…

https://www.ise.kit.edu/rd_download/Zschoche%20-%20Einseitige%20Schutzs…

So ist es, Schutzstreifen bringen nach bisheriger Erfahrung eher nix, es besteht, dass sie biswielen sogar her schadn: falsches sichedrheitsgefühl bei den Radlern, Verwirrung bei den Autofahrer•innen. Zudem dürfen StVO und andere wohl eher keine Schutzstreifen oder ähnlich in 30er-Zonen zulassen. Und wir wissen immer noch nicht, um Welche Strecke es nun geht. "Machen wa doch mal was mit Schutzdingsdas irgendwo" kann ich nicht unterstützen. Nur konkrete Vorschläge mit Aussicht auf Realisierung!

Gespeichert von larsan am So., 18.01.2026 - 13:44

Die Strecke durch Ölper lag auch zeitweise auf meinem Arbeitsweg mit dem Rad und ich kann das Problem leider sehr bestätigen.
Allerdings sehe ich nicht, wie ein Radfahrschutzstreifen dieses Problem an dieser Stelle (oder irgendeiner anderen) beheben kann: Sie führen entweder zu engeren Überholmanövern oder noch weniger Verständnis seitens PKW/LKW-Fahrenden, wenn man sie nicht benutzt und auf der Fahrbahn fährt um sich vor Überholmanövern ohne Sicherheitsabstand zu schützen.

Was könnte man stattdessen tun?
Gehen wir die Straße von Süd nach Nord stadtauswärts hoch:
* Zwischen Autobahnauffahrt und Haltestelle "Am Mühlengraben" wäre beidseitig genug Platz für baulich getrennte Radwege.
* Die Kurve ab der Haltestelle "Am Mühlengraben" könnte ein konsequetens Überholverbot und durchgezogene Linie vertragen.
* Ab der "Dorfstraße" fehlt ostseits der Bürgersteig, dieser könnte gebaut werden, eine Verengung der Fahrbahnen würde den Verkehr automatisch weiter beruhigen. Zudem würden Radfahrende dann nicht mehr so häufig ausgehupt werden, wenn sie nicht auf dem gestrichelten/gesperrten Bereich neben der Straße, sondern auf der Fahrbahn fahren.
* Hinter der Kurve: ostseits Bürgersteig weiterführen, westseits baulich getrennter Radweg statt Parkstreifen.
* etc.

Für PKW/LKW-Durchgangsverkehr sollte die Straße aufgrund der A392 ohnehin nicht interessant sein.

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