Für ein vollständiges Verbot von Leih-E-Scootern in unserer Stadt
E-Scooter-Sharing hat sich als trendy Mobilitätsoption etabliert, doch die Nachteile überwiegen bei Weitem die Vorteile. Sie verursachen Chaos auf Gehwegen, blockieren Wege für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen und gefährden vor allem die Verkehrssicherheit aller. Bundesweit explodieren die Unfallzahlen: 2024 meldete die Polizei knapp 12.000 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das sind 27% mehr als im Vorjahr. Kinder, Senioren und Fußgänger sind besonders gefährdet, wenn rasante Fahrer unkontrolliert über Radwege und Bürgersteige jagen.
Diese Entwicklung ist kein Einzelfall: In vielen Städten hat das Chaos die Oberhand gewonnen. Gelsenkirchen zeigt als erste deutsche Großstadt einen konsequenten Weg voran. Seit 2024 ist dort der kommerzielle Leihbetrieb komplett verboten. Gerichte haben dies bestätigt, und die Stadt genießt nun freie, sichere Gehwege ohne Stolperfallen und Verkehrsrisiken. Andere Kommunen wie Teile in NRW und europäische Vorbilder (z. B. Paris, Barcelona) folgen ähnlich strengen Maßnahmen oder planen sie.
Das Ergebnis: Weniger Unfälle, mehr Ordnung und ein entspannteres Stadtbild.
Führen Sie ein vollständiges Verbot von Leih-E-Scootern ein! Private Nutzung mit eigenem Scooter kann geregelt bleiben, Sharing-Anbieter müssen raus. So schaffen wir eine sichere, lebenswerte Stadt für Fußgänger, Radfahrer und alle Verkehrsteilnehmer – ohne Kompromisse bei der Sicherheit.
Hinweise:
1.) Da es sich hier um eine haushaltsneutrale Idee handelt muss für die Unterstützung der Idee nicht geworben werden. Die Fachverwaltung wird Ihre Idee/Anregung überprüfen. Nach Abschluss der Überprüfung wird das Ergebnis auf der Ideenplattform veröffentlicht.
2.) Vor dem Hintergrund der städtischen Zielsetzungen zur Förderung nachhaltiger Mobilität werden E-Scooter als sinnvolle Ergänzung des umweltfreundlichen Verkehrs betrachtet; die Stadt setzt daher auf eine angemessene Regulierung statt auf ein Verbot. Ein generelles Verbot von E-Scooter-Sharing ist aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlage nicht möglich.
Kommentare
Rechtsgrundlage für ein…
Rechtsgrundlage für ein Komplettverbot wohl eher fraglich. Aber ein viel entschiedeneres Vorgehen gegen die Belästigung durch E-Scooter wäre sicherlich machbar. Grundlage u.A. auch : https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/regeln-e-scooter-versc…
sehr guter Hinweis! Danke
sehr guter Hinweis!
Danke
Die Lösung! Der Schlüssel zu…
Die Lösung! Der Schlüssel zu weniger E-Scootern ist ein anderer:
Die ADAC Studie sagt:
"Wenn es eine Helmpflicht bei der Benutzung der Elektro-Kleinstfahrzeuge gäbe, wäre das eine große Barriere: Dann würden 45 Prozent verzichten, von den Gelegenheitsfahrenden noch ein paar mehr."
;-)
Ich stelle die Idee an Ostersamstag ein!
Ich denke, dass es da seitens Eltern, Lehrern, Erziehern und Verkehrsverbänden eine entsprechende Zustimmung gibt!
Gruß
https://www.adac.de/verkehr/standpunkte-studien/mobilitaets-trends/nutz…
Also "abgelehnt" ist ein…
Also "abgelehnt" ist ein reichlich missverständlicher Kommentar seitens der Stadt BS. Und man kann ja anscheinend noch weiter abstimmen?
Und wer sagt denn eigentlich "... werden E-Scooter als sinnvolle Ergänzung des umweltfreundlichen Verkehrs betrachtet ..."? Das ist überhaupt keine sinnvolle Anmerkung.
Ich habe mal im Duden…
Ich habe mal im Duden nachgeschaut. Abgelehnt ist dort eindeutig belegbar.
@ RrBd Ich sehe das ähnlich:…
@ RrBd
Ich sehe das ähnlich: Für mich geht die Argumentation nicht auf:
1. Wer e-scooter fährt, hat kein Auto, dass er stehen lässt. Überwiegende Fahrer, die ich sehe sind Minderjährige.
Diese Jugendlichen wären sonst mit Öffis und Rad unterwegs. Oder per Pedes.
2. Der Schaden, der durch Unfälle mit E Scoooter entsteht, wird Erfolge des umweltfreundlichen Verkehrs zu nichte machen.
Vergleiche dazu diese Daten kommen aus dem STERN:
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle in Deutschland ist stark angestiegen. Im Jahr 2024 registrierte die Polizei knapp 12.000 Unfälle mit Personenschaden (11.944), was einen Zuwachs von 26,7 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Schadenshöhe pro Unfall: Analysen deuteten bereits 2020 auf einen durchschnittlichen Schaden von etwa 3.850 € hin.
Sind in Summe €45Mio Schaden durch E-Scooter.
--- Man muss von anderen Gruppen lernen, wie man für das Thema mobilisiert und dann findet sich eine rechtliche Lösung.
Was mir fehlt sind valide Daten seitens der Nutzer von e-scootern in BS.
Das sollte man recherchiert werden. Eine neue Idee?
E-Scooter sind in…
E-Scooter sind in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen eine sinnvolle Ergänzung des umweltfreundlichen Verkehrs. Für die Verkehrswende sind sie kein Selbstläufer: Klimatisch können sie sinnvoll sein, wenn sie wirklich Autofahrten ersetzen; im Alltag ersetzen sie aber häufig Fuß-, Rad- oder ÖPNV-Wege und schneiden dann schlechter ab.
CO2-Bilanz
Das Umweltbundesamt sagt klar: Als Leihfahrzeug in Innenstädten sind E-Scooter „zurzeit kein Umweltgewinn“, weil sie oft den Fuß- und Radverkehr verdrängen; positiv werden sie erst, wenn sie Autofahrten ersetzen.
Für die Akkus gibt es laut UBA für Deutschland keine spezifischen Berechnungen; als grober Anhaltspunkt nennt das UBA für einen durchschnittlichen Pedelec-Akku 27,5 bis 37,5 kg CO2 bei der Herstellung.
Wichtig ist außerdem: Beim E-Scooter stammt ein großer Teil der Emissionen aus Herstellung, Materialgewinnung und Akku, nicht aus der eigentlichen Fahrt, die lokal emissionsfrei ist.
Unfalllage Die Unfallzahlen…
Unfalllage
Die Unfallzahlen sprechen gegen eine unkritische Ausweitung: 2024 registrierte die Polizei in Deutschland 11.944 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden, ein Plus von 26,7% gegenüber 2023.
Dabei gab es 27 Tote, 1.513 Schwerverletzte und 11.433 Leichtverletzte.
E-Scooter spielten zwar insgesamt nur bei 4,1% aller Unfälle mit Personenschaden eine Rolle, der Anteil ist aber gegenüber 2023 gestiegen.Besonders relevant für die Bewertung ist, dass 83,9% der Verunglückten selbst mit dem E-Scooter unterwegs waren und dass die häufigste Ursache die falsche Benutzung von Fahrbahn oder Gehweg war.
Außerdem waren 12,4% der E-Scooter-Fahrenden alkoholisiert, was für die Sicherheitsbewertung klar negativ ist.
ÖPNV-Nutzung
Der ÖPNV ist in Deutschland ein sehr großer Mobilitätssektor: 2024 wurden im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen rund 11,5 Milliarden Fahrgäste gezählt, und das Fahrgastaufkommen lag damit bei rund 11,4 bis 11,5 Milliarden je nach Erhebung.
Gegenüber 2023 bedeutete das einen Anstieg um rund 5%, und im Vergleich zu 2019 gab es im Liniennahverkehr rund 2% weniger Fahrgäste, aber 7% mehr Personenkilometer.
Das zeigt: Wenn E-Scooter die „letzte Meile“ zum ÖPNV ersetzen, können sie sinnvoll sein; wenn sie aber ÖPNV-Fahrten verdrängen, ist der Effekt für die Verkehrswende eher negativ.
CO2 – Und Transporterfahrten…
CO2 – Und Transporterfahrten zum Akku-Aufladen?
https://rrbd57.de/RainerSeiner26/?x=entry:entry260330-204056;comments:1…
Hier sind ein paar…
Hier sind ein paar erhellende Zahlen: https://naveetech.de/blogs/brancheninformationen/e-scooter-nutzerzahlen…
Der Umsatz im E-Scooter-Sharing-Markt in Deutschland liegt 2025 bei geschätzten US$ 210 Mio. (~190–210 Mio. USD je nach Quelle). Da ist ja kein Geld drin... Ein Witz.
Und hier die ADAC Studie allerdings aus 2023
https://www.adac.de/verkehr/standpunkte-studien/mobilitaets-trends/nutz…
"Auf die Frage, zu welchen Gelegenheiten Nutzerinnen und Nutzer E-Scooter fahren, nennen 45 Prozent, das passiere spontan, wenn sie Lust darauf hätten. 33 Prozent sehen den Scooter als spontane Alternative zu überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf Platz sechs wird mit 20 Prozent der Weg zu Arbeit, Ausbildung, Studium und Schule genannt, an siebter Stelle mit 18 Prozent der Weg zur nächsten Haltestelle der Öffentlichen."
Interessant!
Betr. Ablehnung: Wie steht…
Betr. Ablehnung:
Wie steht die Stadt Braunschweig zu der Aussage des Umweltbundesamtes:
"E-Scooter momentan kein Beitrag zur Verkehrswende"
Das ist eine öffentlich einsehbare Aussage im Internet - hier zu lesen.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/e-…
CO2-Bilanz Als Sharing…
CO2-Bilanz
Als Sharing-Fahrzeuge schneiden E-Scooter oft schlecht ab: 88–197 g CO₂-Äq./Pkm inkl. Herstellung und Akku, schlechter als ÖPNV (ca. 70 g). Optimierte Modelle erreichen 59 g, besser bei Auto-Ersatz (Einsparung bis 272 g). Akkus belasten stark (ca. 27–37 kg CO₂ pro Einheit), Lebensdauer ist kurz.
Unfallzahlen
2024: 11.944 Unfälle mit Personenschaden (+26,7%), 27 Tote, 1.513 Schwerverletzte. 83,9% der Opfer fuhren selbst Scooter; häufig falsche Nutzung oder Alkohol (12,4%).
ÖPNV-Vergleich
ÖPNV transportiert 11,5 Mrd. Fahrgäste/Jahr (+5% zu 2023). E-Scooter ergänzen als "letzte Meile", ...
.... VERDRÄNGEN aber 53% Fußwege, 27% ÖPNV.
Ganz so positiv sind die Scooter nicht.
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