Schluss mit der Parkplatzvernichtung für Fahrradstellplätze

Schluss mit der Parkplatzvernichtung für Fahrradstellplätze

Laufend
Verkehr

Braunschweig braucht gute Radwege und sichere Abstellmöglichkeiten, aber nicht auf Kosten von dringend benötigten Parkplätzen in Wohn- und Geschäftsstraßen.

Viele Menschen sind im Alltag auf ihr Auto angewiesen – etwa für Arbeit, Pflege, Handwerk, Einkäufe oder familiäre Verpflichtungen. Wer vorhandene Parkflächen einfach umwidmet, verschärft den Druck auf Anwohner, Kunden und Besucher. Die Stadt kann den Radverkehr stärken, ohne die Bedürfnisse der anderen Verkehrsteilnehmer zu ignorieren.

In Braunschweig gibt es bereits zahlreiche Fahrradabstellanlagen und einen laufenden Ausbau des Radverkehrs; deshalb müssen neue Standorte sorgfältig und fair geprüft werden.

Wir fordern: Neue Fahrradstellplätze nur dann, wenn die Menschen vor Ort vorher mitentscheiden. Bevor Parkraum wegfällt, muss es einen Bürgerentscheid direkt in der betroffenen Umgebung geben. Denn nur die Anwohner und Gewerbetreibenden kennen die Situation vor ihrer Haustür wirklich. Sie wissen, wo Parkraum knapp ist, wo Lieferverkehr stattfindet und wo es bereits genug Abstellmöglichkeiten gibt.

Beteiligung schafft Akzeptanz, verhindert einseitige Entscheidungen und sorgt dafür, dass Verkehrspolitik an der Realität orientiert bleibt.

Unser Ziel ist kein Streit gegen den Radverkehr, sondern Fairness für alle. Braunschweig braucht Lösungen mit Augenmaß, nicht die pauschale Verdrängung von Parkplätzen.

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Kommentare

Gespeichert von Nachfrager am Mo., 04.05.2026 - 11:19

Ist mir etwas entgangen? Gibt es ein Recht auf einen Autoparkplatz? Wo gibt es großflächige Parkplatzvernichtung durch Fahrradständer? Dieser Vorschlag reiht sich in die Qualität der bisherigen Vorschläge, Kommentare und Meldungen des Absenders ein.

Gespeichert von RrBd am Mo., 04.05.2026 - 13:21

Na ja, es gibt in BS tatsächlich etliche Unsinns-Fahrradabstellanlagen. Auslastung 1% oder weniger.
Und natürlich sollten bei Umwidmungen Anrainer angehört werden. Versucht werden, denen genug Zeit zu lassen, sich auf neue Umstände einzurichten!
Aber einfach strikte Einhaltung des St.-Florian-Prinzips zu fordern (Fahrradabstelanlagen sind wichtig! Aber nicht auf "meinem" Autoparkplatz am Fahrbahnrand!" ist sicherlich kein Lösungsansatz.

Zur Erklärung, warum mein Post?

Die Anlage in der Karlstr. oder Schöttlerstr. - bin mir eben nicht sicher - steht abends immer leer. Der Ständer war noch nie voll, geschweige denn habe ich dort jemals mehr als ein Rad am Ständer gesehen. Das ist doch dann nur eine Maßnahme - ohne jeden Zweck.
Das ist m.E. nicht notwendig da einen Parkplatz zu stehlen.

Wenn Sie mein Profil lesen, werden Sie sehen, dass ich regelmäßig als Radfahrer hier Orte melde, an denen Fahrradwracks an öffentlichen Ständern abgestellt sind. Warum wird da nicht mal richtig aufgeräumt?

Ich gehe von 500 Fahrradwracks an öffentlichen Ständern aus - da liegt das Potential!

Ich fasse zusammen.

Den Ort - weswegen Sie ein Vorschlag machen - kennen Sie nicht genau. Die Straßen liegen ja fast nebeneinander. Die eine im östlichen, die andere im westlichen Ringgebiet.

Es gibt in Wenden einen Fahrradständer mit einem Fahrradwrack. Durch die Entsorgung des Fahrrades braucht in Stöckheim kein Fahrradständer aufgestellt werden???

Ein Fahrrad ist häufig in der Nacht am Wohnort nicht versichert. Daher kann man es auch nicht einfach vor der Tür angeschlossen stehen lassen.

Ein Fahrradständer kann auch die Funktion eines Pollers übernehmen. Daher hat ein Fahrradständer auch eine weitere sinnvolle Funktion.

Gespeichert von Peter Karsten am Di., 05.05.2026 - 08:25

@Admin den Beitrag von Nachfrager bitte entfernen - ich muss mich nicht beleidigen lassen.

Guten Tag,

es handelt sich um einen wahrscheinlich nicht zustimmenden Kommentar zu Ihrem Vorschlag.

Dieser enthält aus hiesiger Sicht keinen beleidigenden Inhalt. 

Daher erfolgt hier keine Zensur des Beitrags.

 

Ihr Team des Ideen- und Beschwerdemanagement 

Gespeichert von Peter Karsten am Mo., 18.05.2026 - 12:15

Ich dokumentiere mal beispielhaft drei Standort mit Foto - im östlichen Ringgebiet. Und dann poste ich hier mal die Auswertung.

Grundsätzlich fällt mir auch:
1. im Stadtgebiet gibt es viele öffentliche Radständer.
2. viele sind mit Fahrradwracks verstellt.
3. Diese Parkplatz-Ständer (Parkplatz weg, dafür Ständerlösung) findet wenig Gegenliebe.
4. Solche Lösungen für Räder auf der Straße kann man machen - aber an Stellen, wo z.B. der Parklplatz eh sehr klein ist oder schlecht geschnitten.
5. Überdachte Lösungen fehlen komplett (die Lösung am HBF ist nicht städtisch.)
6. Hochwertige Räder werden im Keller untergestellt - daher sind die öffentlichen Ständer eher was für Pendler vom Dorf/Stadtrandlage ins Zentrum. Also mehr Ständer im Zentrum als in der Peripherie verbauen.

Gespeichert von Longfellow am Di., 19.05.2026 - 19:00

Die Stadt hat ja diesen mobilen Rad Ständer, der immer mal woanders steht und den Bedarf misst. Ich denke, dass die Stadt also schon nicht ins blaue neue radstander baut, sondern da, wo das mobile Ding Bedarf misst. Pflege und Handwerk finden noch besser einen Parkplatz, wenn man dafür "normale" wegnimmt und dafür reserviert ;) Wie groß ist der Einkauf, der nicht mit Carsharing, Lastenrad oder zu fuß erledigt werden kann? Ich kenne auch Autos, die stehen schon so lange Rum, dass Gras wächst. Gibt also auch noch anderes Potential.

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