Kulturvollzugsanstalt Rennelberg - der Vergangenheit gedenken, die Zukunft gestalten
Die ehemalige JVA Rennelberg (geschlossen 2024, denkmalgeschützt, ca. 13.400 m²) steht seit 2025 zum Verkauf. Das Land Niedersachsen sucht Konzepte – und Braunschweig hat die Chance, aus der „längsten Straße der Stadt“ endlich etwas wirklich Eigenes zu machen. Statt reiner Wohnbebauung oder weiterem Leerstand fordern wir eine Kulturvollzugsanstalt mitten im Westlichen Ringgebiet:
* Bezahlbare Proberäume und Ateliers für Bands, Künstlerinnen und Theatergruppen (die Szene sucht dringend Räume!)
* Ausstellungsflächen und eine kleine Bühne für Konzerte, Lesungen und Performances
* Ein kleines Kulturhotel/Hostel in den historischen Gebäuden
* Offene Werkstätten, Café und Höfe, die das Quartier beleben und verbinden
Der Rennelberg war über 140 Jahre Ort der Ausgrenzung – jetzt kann er zum Symbol für Begegnung und Kreativität in Braunschweig werden. Die NS-Geschichte lässt sich in einem würdigen Erinnerungsbereich mitdenken (siehe ergänzende Petition von Marten Lutze im Kommentarbereich). Studentische Entwürfe der TU und erste Theaterprojekte zeigen bereits das enorme Potenzial. Die Stadt Braunschweig sollte bei Konzeptprüfung und Bebauungsplan eine kulturelle Nutzung klar priorisieren und Partner (Kulturträger, Genossenschaften, Stiftungen) unterstützen. So entsteht ein lebendiger Kreativcampus, der das Westliche Ringgebiet stärkt und Braunschweig als Kulturstadt profiliert. Unterstützt diese Vision für den Rennelberg – damit aus Mauern endlich Miteinander wird!
Kommentare
Erzänzend dazu findet man…
Erzänzend dazu findet man die Petition von vom Marten Lutze auf WeAct:
Erhalt des historischen Rennelberg NS-Gefängnisses in Braunschweig
Das Land Niedersachsen will das 1,3 ha große Gelände auf dem sich die Gebäude der historischen Haftanstalt „Rennelberg“ befinden an einen privaten Investor verkaufen.
Das Land begründet es damit, dass es dafür keine Verwendung mehr habe. Die Stadt Braunschweig hat diesbezüglich ein Mitspracherecht.
Das Gelände und die Gebäude sollen versteigert werden und der Investor soll ein Nutzungskonzept vorlegen. Landesregierung und Stadtrat halten sich zu eigenen konkreten Vorstellungen bedeckt und vage. Das Bieterverfahren ist bereits abgeschlossen und der Verkauf soll nach Beratung beschlossen werden. Ein Zeitrahmen wird nicht bekannt gegeben. Sechs Bieter sind in der Auswahl und haben künftige Nutzungskonzepte eingereicht. Aus angeblichen „Vertraulichkeitsgründen“ (regional Heute.de Braunschweig vom 9.6.2026,) werden Konzepte der Investoren nicht offengelegt.
Angehörige von Opfern wurden zu diesem Vorgang nicht angehört, obwohl eine Vielzahl der Namen und Adressen bekannt ist bzw. leicht und schnell ermittelbar gewesen wären.
Den weiteren Wortlaut der Petition findet man hier:
Anmerkung der Redaktion:
Diese Plattform dient der Vorstellung von Ideen.
Ich finde das ist eine sehr…
Ich finde das ist eine sehr gute Idee.
Ein Platz für Begenung und Kultur. 👍
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